• Skip to main content
  • Skip to footer

Ubermind

Entdecke dein Potential

  • Uber uns
  • Ressourcen
  • Blog
Zusatzstoff

Logbuch zum Marathon mit der Galloway-Methode

Von Dennis Nehrenheim · 12. September 2017 · Lesezeit 7 Minuten

[easy-social-share buttons="comments,facebook,twitter,google" counters=1 counter_pos="insidename" total_counter_pos="hidden" style="button" template="jumbo-retina" hide_mobile="yes" url="https://ubermind.de/galloway-methode-marathon-logbuch/" text="Logbuch zum Marathon mit der Galloway-Methode"]
Galloway-Methode Logbuch

Dies ist das Logbuch zu meiner Marathon-Challenge mit der Galloway-Methode.


Woche Einheit Distanz Dauer Pace ✓ ⍻ X Anmerkungen
Woche 1 (37/44km) Dauerlauf 60min 8,7km 59min 06:50 ✓
flotter Lauf 5km 2,4km 15min 06:14 ✓
Dauerlauf 40min 6km 40min 06:41 ✓
langer Lauf 20km 19,9km 2h19min 07:00 ✓ Galloway Rules!!!
Woche 2 (35/49km) Dauerlauf 40min 5,8km 39min 06:44 ✓
flotter Lauf 7km 7km 45min 06:28 ✓
Dauerlauf 70min – – – X Keine Ausrede parat
langer Lauf 22km 22km 2h34min 06:59 ✓ Längste Distanz die ich je gelaufen bin!
Woche 3 (0/40km) 3x1000m in je 6min – – – X Ausrede: Wochenendbesuch
Dauerlauf 60min – – – X Ausrede: 5-tägiges Musikfestival
Dauerlauf 40min – – – X Ausrede: 5-tägiges Musikfestival
10km-Rennen – – – – Ausrede: 5-tägiges Musikfestival
Woche 4 (32/46km) Dauerlauf 40min – – – X Ausrede: 5-tägiges Musikfestival
Dauerlauf 60min – – – X Ausrede: 5-tägiges Musikfestival
Dauerlauf 40min 6,45km 40min 06:12 ✓ GPS Error
langer Lauf 25km 25km 3h11min 07:38 ⍻ Handyakku leer
Woche 5 (19/34km) Dauerlauf 40min – – – X Keine Ausrede parat
Dauerlauf 60min 8,9km 1h 06:45 ✓
Jogging 30min – – – X Keine Ausrede parat
10km-Rennen 10,3km 1h5min 06:21 ⍻ Im Englischen Garten mit Matthias. Zu langsam da nicht wie gewohnt Crescendolauf um mit Matthias mitzuhalten
Woche 6 (44/49km) Dauerlauf 40min 7,5km 44min 05:57 ✓
Dauerlauf 60min 10km 1h 5min 06:30 ✓
langer Lauf 28km 26,8km 3h28min 07:45 (7:00) ⍻ Unglaublich harte Einheit… Resekt vor der Marathondistanz steigt.
Dauerlauf 40min – – – X Ausrede: körperliche Verfassung nach langem Lauf am Vortag.
Woche 7 (44/49km) flotter Lauf 7km 7km 45min 06:27 ✓
Dauerlauf 60min 12km 80min 06:40 ✓ Werte bestmöglich angenährert. GPS Error.
Jogging 30min 4,5km 29min 06:25 ✓
Halbmarathon 20,4km 2h11min 06:25 ✓ Im großen und Ganzen gute Leistung =)
Woche 8 (30/51km) Dauerlauf 40min – – – X Ausrede: Urlaub Kroatien
Dauerlauf 60min – – – X Ausrede: Urlaub Kroatien
Dauerlauf 40min – – – X Ausrede: Urlaub Kroatien
langer Lauf 30km 30km 4h10min 08:20 ⍻ Heißer Freitagmorgen in Trogir, Kroatien
Woche 9 (28/43km) Dauerlauf 40min – – – X Ausrede: Urlaub Kroatien
flotter Lauf 7km 6,8km 42min 06:12 ✓
Dauerlauf 40min – – – X Keine Ausrede parat
langer Lauf 20km 21,1km 2h6min 05:59 ✓ Super geile Einheit!
Woche 10 (42/62km) Dauerlauf 60min – – – X Ausrede: Tapering & Sight Seeing
Dauerlauf 40min – – – X Ausrede: Tapering & Sight Seeing
Dauerlauf 20min – – – X Ausrede: Tapering & Sight Seeing
Marathon 42.24km 4h25min 06:17 ✓ Zielzeit durch Galloway-Methode um ca. 20 Minuten reduziert!
9/10 Wochen  22/40 Einheiten 311/467 36h ⍻
  • ✓ := geschafft gemäß Trainingsplan
  •  ⍻ := geschafft, aber schlechter als im Trainingsplan
  • X := nicht geschafft oder ausgefallen

Logbucheintrag – Woche 1 (20km):


Galloway-Methode – Training Woche 1

Heute morgen hat es geregnet. Daher gehe ich erst mittags los. Gestern Abend hatte ich eine Portion Nudeln mit Apfelmus! Zum Frühstück gab es Haferflocken. Die Galloway-Methode (alle 3km gehen) macht das Ganze wirklich sehr erträglich. Einziges Power-Gel bei 14 km. Insgesamt läuft es gut. 2h20min. Ich bin zufrieden! Nach dem Lauf gönne ich mir nochmal eine große Portion Nudeln und 2h Schlaf. Meine Willenskraft ist für heute auf jeden Fall  aufgebraucht. Gemütlich einen Film schauen und Chips essen!


Logbucheintrag – Woche 8 (30km):


Galloway-Methode - Training in Kroatien

Es ist ein heißer Freitagmorgen. Ich steige aus dem Zelt auf einem Zeltplatz nahe Trogir in Kroatien, zieh mir die Laufschuhe an, verabschiede mich von meinem Reisepartner und laufe los. Heute sind 30km angesagt. Von unserem Campingplatz hatte ich 2 Möglichkeiten: Nach links Richtung Trogir oder nach rechts Richtung Seget. Ich entscheide mich für Seget. So laufe ich die ersten 3km entlang der Promenade, vorbei an Pensionen und Campingplätzen, Stränden und Touristenläden. Dann muss ich kurz ins Trailrunning wechseln. Bei Km 7 erreiche ich einen Hafen, an dem es keinen Sinn mehr macht weiterzulaufen also drehe ich um. Die hinreißende Natur gibt mir Kraft weiterzulaufen, obwohl ich von den letzen Tagen noch ziemlich mitgenommen bin. Am Campingplatz angekommen (14km) laufe ich weiter nach Trogir. Ab 15km dann die Ernüchterung. Ich war am Ende. Alle 2km war eine Gehpause nötig. Mein Gedanke: Wenn ich 30km nicht schaffe, wie will ich je 42km schaffen? Ich erhöhe daher die Anzahl und Dauer der Gehpausen in der Hoffnung es irgendwie zumindest auf 20km zu bringen. Alle meine Vorräte (Gels, Wasser) sind aufgebraucht. Doch gerade als ich aufgeben will komme ich an einem Getränkestand vorbei. Die Erlösung. Ich laufe den besiedelten Hügel hoch und bekomme einen schönen Ausblick auf das Adriatische Meer, welches angeblich der sauberste Teil des Mittelmeers ist. Als ich den höchsten Punkt der Siedlung anstrebe schaut mich ein alter Kroate aus dem Garten an. Es geht sehr Steil den Hang hinauf und er grinst als er sieht wie erschöpft ich den Berg hinauflaufe. Ich muss lachen 😀 Oben angekommen genießen ich den Ausblick auf Trogir und laufe eine Trail hinunter und zurück zum Campingplatz. Auf dem Weg kaufe ich noch einen frisch gepressten Saft aus Zitrusfrüchten. Zurück am Campingplatz habe ich 22km erreicht. Also geht es weiter, wieder Richtung Seget. Kurz bevor ich wende kommt mir eine hübsche Joggerin entgegen. Also wende ich frühzeitig und laufe ihr hinterher 😛 um mich irgendwie zu motivieren. Das sieht ein mir entgegenkommender Kroate, der darauf grinst und zwinkert. Ich überhole das Mädchen und muss lachen. Ich komme immer wieder kurz in das Runner’s High, auch wenn seit km 20 jeder einzelne Schritt weh tut. Insgesamt nehme ich 3 Power Gels, 3 Traubenzucker, den Saft und 1,5 Liter Wasser zu mir. Die schöne Kulisse gibt mir Kraft durchzuhalten. Insgesamt laufe ich 4:10 Stunden. Ich finde Sebastian am Strand und gehe erst einmal ins kühle Meer. Erfrischung pur! Danach kochen wir mit dem Kocher Reis und Chillen wieder an den Strand. Abend gehen wir wieder nach Trogir ein, essen eine Lasagne und Risotto (wir tauschen bei der Hälfte, nur um zu merken, dass unser eigenes Essen uns besser geschmeckt hat und wir zurücktauschend.) und gönnen uns zwei Cocktails in 2 Bars. Letztlich hat der Lauf heute meine Hoffnung auf den Marathon jedoch kaum gestärkt. Nur noch 2 Wochen und 30km schienen heute schließlich kaum machbar. Naja, Schnee von Morgen!


Logbucheintrag – Woche 10 (Marathon):


Galloway Marathon – Erschöpft

Heute also der große Tag. Aufstehen, fleißig Müsli schaufeln, dann zur Metro. Falsch gefahren… also zurück und in die richtige eingestiegen. Ich gehe mental mehrmals meinen Laufplan durch. Dann Beutel abgegeben. Wetter eigentlich ziemlich geil. Zumindest in der Sonne. Dann der Startschuss. Ich musste zwar etwas anders als geplant mit den Laufpausen nach den Versorgungsstationen richten, die passenderweise alle 3-4km kamen. Ansonsten lief Phase 1 jedoch genau nach Plan und machte dabei sogar richtig viel Spaß. Konnte zwar nicht immer die Umgebung (das schöne Budapest) beachten, aber habe einige besondere Ausblicke gewonnen. Ab Kilometer 16 jedoch die Ernüchterung: plötzlich plagten mich Schmerzen im linken Knie und in der linken Sohle. Daher musste ich eine verlängerte Gehpausen einführen. Die Schmerzen verschwanden jedoch auch bei 20km noch nicht wodurch sich alle meine Gehpausen verzögerten, ich aus dem Crescendolauf geworfen wurde und schon das Schlimmste ahnte. Im Gegenteil, die Schmerzen wurden sogar schlimmer, bis zu einem Punkt, an dem ich gar nicht mehr laufen konnte und für meherer Minuten gehen musste. Vermutlich hätte ich doch mehr trainieren sollen!? Naja. Ich nehm mich zusammen und finde mich damit ab, dass ich wohl die nächsten zwei Stunden jeder einzelne Schritt weh tun wird. Ich darf nicht versagen. Ab Kilometer 30 fängt dann meine Ausdauer an, an die Grenzen zu kommen. Irgendwann geht es mir so schlecht, dass die Schmerzen im Bein mehr oder weniger überspielt werden! Gar nicht mal schlecht. Bei 35 Kilometern komme ich mit einem anderen Läufer ins Gespräch, der mich motiviert und mitzieht. Ohne ihn hätte ich jeden Kilometer eine Gehpause eingelegt. Ab 38 Kilometern fängt einfach alles an sch** zu sein. Doch wenigstens kann ich jetzt runtertzählen. Nur noch 4 Kilometer! Das ist doch nichts. Nur noch 3… dann 2… langsam wird mir schwarz vor Augen und meine Hände fangen an zu kribblen. Das war auch schon bei den Halbmarathons so gewesen. Ich denke nur noch „ein Schritt vor den anderen“. Ich muss bewusst das denken um alles andere zu unterdrücken. Die Tatsache, dass das Ziel so nah ist gibt mir Kraft und ich überhole sogar ein paar Leute, neben denen ich losgelaufen bin. Ich bin sogar richtig gut in der Zeit! Letztlich überquere ich dann nach 4 Stunden, 27 Minuten und 46 Sekunden die Zielinie. Der Marathon war definitv das härteste was ich je gemacht habe! Eine komplett neue Erfahrung. Ich denke ein Marathon (oder auch Halbmarathon) eignet sich perfekt dafür zu verdeutlichen wie Zielsetzung einen im Leben weiterbringen kann. Ein Marathon sieht zunächst unschaffbar aus. Anfangs ist man nach nicht mal 15 Minuten außer Puste. Der Trainingsplan bricht das anfangs so krasse Ziele automatisch für dich herunter und ist SMART. Doch mit jedem kleinen Schritt in Richtung dem Ziel wird man zuversichtlicher. Der Lauf selber ist eine Schmach… aber man macht es um Stolz auf sich zu sein. Und das habe ich geschafft. Aber eine Lessons Learned: Wenn du im Training merkst, dass du die langen Trainingsläufe abgrundtief hasst, aufhören! 

Mein von Euphorie geprägter Instagram-Post eine Stunde danach: Galloway Marathon – MedallieDreams! It’s all about #dreams and breaking them down into small, manageable and reachable #goals  5 years ago I couldn’t even #run for 15 minutes. I was never into sports in my youth. I hated moving in any kind! But #youcanchange. You can reach (almost) everything if you really really want it. Because: If a new dream is born it can release your true #potential. Today – for the first time ever – I completed a whole #marathon in #budapest #hungary  I’m so happy and proud of me. It was hard. Probably the hardest thing I ever did in my whole life. I can’t walk, everything hurts. But this is something I will remember on my death bed. A whole new #experience I will never forget! Thx to everyone who supported me on my way. Thx to all the people here who kept me going! Thank you life! Thank you #sports #running#jogging#crazy#proud

___________

Karmapunkte sammeln: Mache uns glücklich, indem du mit einem Klick (oder alternativ per Rauchzeichen) den Artikel mit deinen Freunden, Verwandten, Geliebten, ... teilst:
[easy-social-share hide_mobile="yes" buttons="facebook,twitter,google,mail" mail_text="Rauchzeichen" counters=1 counter_pos="insidename" total_counter_pos="hidden" style="button" template="jumbo-retina" url="https://ubermind.de/galloway-methode-marathon-logbuch/" text="Logbuch zum Marathon mit der Galloway-Methode"][easy-social-share only_mobile="yes" buttons="facebook,twitter,google,mail" mail_text="Rauchzeichen" counters=0 style="icon" template="jumbo-retina" url="https://ubermind.de/galloway-methode-marathon-logbuch/" text="Logbuch zum Marathon mit der Galloway-Methode"]
Dir hat dieser Artikel gefallen? Erhalte kostenlose Updates (+ Gratis E-Book und Exklusivinhalte).
Ubermind Autor - Dennis Nehrenheim

Verfasst von Dennis Nehrenheim

Menschen zu authentischem Wachstum animieren. Das ist mein zentrales Anliegen. Mein Beitrag, mein Funke für eine Welt, in der Tugend, Charakterstärke und das Miteinander regieren. Schau doch mal auf Dennis anderem Blog vorbei: https://www.fractalproductivity.club Erfahre mehr Uber Mich oder wirf einen Blick in meine Leseliste.

Reader Interactions

Trackbacks

  1. Das Galloway-Methode: In nur 10 Wochen zum ersten Marathon! sagt:
    12. September 2017 um 7:01 Uhr

    […] Hier findest du mein genaues Trainingslogbuch und meine Tagebucheinträge aus Woche 1 und Woche 8, falls es dich genauer interessiert. Für alle anderen hier eine Zusammenfassung: […]

    Zum Antworten anmelden

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Footer

Ubermind

  • Uber uns
  • Ressourcen
  • Blog

Kontakt

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Social

  • Facebook
  • Instagram

© 2026 Ubermind.de
·
Ubermind ist frei von Werbung und Sponsoring

Keiner mag Popups ...

Wir auch nicht! Aber da du jetzt schon da bist, solltest du unserem Newsletter mal eine Chance geben. Wir senden dir im Schnitt 1,37 E-Mails pro Monat und schenken dir zur Feier des Tages noch unser E-Book. Deal?

Bonus: E-Book "10 unterschätzte Strategien für Macher"

{"cookieName":"wBounce","isAggressive":false,"isSitewide":true,"hesitation":"","openAnimation":"fadeIn","exitAnimation":false,"timer":"","sensitivity":"","cookieExpire":"90","cookieDomain":"","autoFire":"","isAnalyticsEnabled":true}